Darstellung konkreter seminarspezifischer Vereinbarungen und Absprachen
Seminarspezifische Anpassungen
Im Hinblick auf eine sinnstiftende und bildungswirksame Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen folgen wir am Studienseminar für Gymnasien in Gießen konsequent dem fächerintegrativen Ansatz der KMK-Strategie Bildung in einer digitalen Welt. Danach weist jedes Fach „spezifische Möglichkeiten in der Kultur der Digitalität“ auf und leistet einen eigenen Beitrag zu einer sinnstiftenden Auseinandersetzung mit der Digitalität.
Materialien und Ressourcen
Im Sinne der doppelten Vermittlungspraxis erfolgt die Bereitstellung von Materialien und Leitfäden über die Lernplattform Moodle. Eine Gliederung zu zentralen Ausbildungsaspekten wird dort in Form von verschiedenen Arbeitsbereichen sichergestellt. Die Transparenz zur Einbindung zu Inhalten von Medienbildung im Verlauf der Ausbildung ist durch die Einbindung von Strukturierungshilfen gewährleistet, auf die immer in zentralen Einführungs- und folgenden Ausbildungsveranstaltungen bzw. Module rekurriert werden kann (siehe Abschnitt 4).
Um kooperatives und kollaboratives Arbeiten in Seminarsitzungen und Fortbildungen zu ermöglichen, wurde die Ausstattung des Studienseminars sukzessiv angepasst. Dazu zählt neben der Anschaffung eines Konferenzmikrofons und der Bereitstellung einer Netzwerkinfrastruktur (WLAN) für Ausbilderinnen und Ausbilder und LiV als Grundlage für die Arbeit mit digitalen Plattformen auch die durchgängige Ausstattung der Seminarräume mit fest installierten Projektionsmöglichkeiten bzw. interaktiver Panels, die mit allen derzeit üblichen drahtlosen Übertragungsstandards (Apple, Microsoft) aufwarten. Zudem können Bluetooth-Lautsprecher zur authentischen Präsentation von AV-Medien (Spielfilme, Musik) ausgeliehen werden.
Praktische Umsetzung
Die Professionalisierungsprozesse von LiV gestalten sich mit Blick auf die Erweiterung der digitalen und Medienbildungskompetenzen je nach Kombination der Unterrichtsfächer sehr individuell. In den jeweiligen fachdidaktischen Ausbildungs- und Modulveranstaltungen wird dem insofern Rechnung getragen, dass Ausbildungsziele mit Blick auf das Hessische Portfolio Medienbildungskompetenz spezifisch definiert werden. Für die Reflexion der Entwicklung der LiV in diesem Bereich ist es von besonderer Bedeutung, dass eine transparente Orientierung über die jeweiligen spezifischen Ziele erfolgt. Dem wird durch die Transparenz der durchgängigen Einbindung der Inhalte der Medienbildung Rechnung getragen (siehe vorheriger Abschnitt). Die Umsetzung des fächerintegrativen Ansatzes erfolgt u. a. durch die gezielte Anbindung von VINN-Elementen in Fach- und allgemeinpädagogischen Modulen (siehe dazu auch Abschnitt 4; „Sichtbarkeit in der Ausbildungsarbeit“).
Gemeinsames Element in der Ausbildungspraxis aller Module und Veranstaltungen ist die Begleitung der Zusammenarbeit über die digitale Lernplattform Moodle im Sinne der doppelten Vermittlungspraxis, über die je nach Bedarf auch hybrides Arbeiten ermöglicht werden kann.
